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Fitness für Bequeme: Wer statt hartem Workout
im Fitnessstudio lieber auf dem Sofa vorm Fernseher entspannt,
kann dennoch viel für einen gesunden Körper tun.
Faul und trotzdem fit sein? Mit ein paar Tricks im Alltag
steigert man so ganz nebenbei sein Wohlbefinden. Die sanften
Übungen lassen sich gut in den Tagesablauf einbauen.
Und das schon früh am Morgen - zum Beispiel beim Zähneputzen.
Statt nur vor dem Waschbecken zu stehen, lieber abwechselnd
auf Zehenspitzen und Fersen balancieren oder hin und her wippen.
Das kräftigt die Wadenmuskeln und unterstützt die
Venen.
Auf dem Weg ins Büro muss es nicht zwingend das
Auto sein, auch mit dem Fahrrad kommt man an. Und
tut dabei ganz nebenbei etwas für die Gesundheit. Ist
der Arbeitsplatz zu weit weg: Mit Übungen an jeder roten
Ampel können auch Autofahrern ihre Muskeln trainieren.
Dabei werden bestimmte Muskelgruppen gegen einen Widerstand
gepresst. Wer beispielsweise die Hände gleichzeitig links
und rechts gegen das Lenkrad drückt, kräftigt damit
die Brustmuskeln.
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Wer mit
Bus oder Bahn unterwegs ist: Auch die unliebsame
Wartezeit kann man gut für die eigene Fitness nutzen.
Aufrecht hin stellen und leicht in die Knie gehen. Dann
die Bauchmuskeln für einige Sekunden anspannen
- den Rücken freut es. Bei der Fahrt in Bus oder
U-Bahn nicht fest halten, sondern die Bewegungen ausgleichen.
Das kräftigt den ganzen Körper und trainiert
den Gleichgewichtssinn.
Am Arbeitsplatz angekommen, heißt die
wichtigste Übung "Sitzen". Fast
jeder hockt krumm und schief auf seinem Stuhl. Wie es
richtig geht: Auf einen Stuhl setzen, ohne sich anzulehnen.
Zwischen Sitzkante und Kniekehlen einen Abstand lassen
– sonst wird die Durchblutung erschwert. Die Füße
leicht auf den Boden aufsetzen, die Beine hüftbreit
öffnen. Den Oberkörper aufrichten und die
Schultern locker hängen lassen. Das Geradsitzen
kräftigt nicht nur die Rückenmuskeln, sondern
streckt auch die Bauchmuskeln, verbessert darüber
hinaus die Atmung.
Im Büro sollte man nicht nur Projekte erfolgreich
auf die Beine stellen, sondern auch sich selbst. Denn
wer den ganzen Tag nur sitzt, tut seinem Körper
keinen Gefallen. |
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Zur Not die Büromöbel
so umstellen, dass man nicht alles im Sitzen erledigen
kann. Telefonate am Besten im Stehen führen –
und kurze Bewegungspausen einbauen. Die beste
Übung für einen verspannten Nacken:
Den Kopf so weit wie möglich zur Seite drehen -
und die Positionen einige Sekunden halten. Schulterkreisen
und Lockerungsübungen für Hände und Füße
tun ebenfalls gut.
Wer den ganzen Tag im Büro verbracht hat,
sollte nach Feierabend für Bewegung sorgen.
Ausdauersportarten wie Schwimmen und Joggen sind besonders
gut für den Kreislauf. Doch auch Inline skaten
oder Spazieren gehen tun gut – Hauptsache frische
Luft tanken und Spaß haben. Wer sich allerdings
lieber vor den Fernseher hocken will, kann auch hier
ein bisschen trainieren. Statt auf dem Sofa zu lümmeln
lieber auf einem Sitzball wippen – das kräftigt
die Muskeln. Und wer seinen Füßen was Gutes
tun will, sollte sich einen Massageroller zulegen. Die
Fußsohlen beim Fernsehen über die Rollen
gleiten lassen – das stimuliert die Reflexzonen
und entspannt.
(XXL-News/Claudia Haese) |
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Fitness, Leistungsfähig-
keit und Genuss
Abnehmen ohne Muskulatur abzubauen... weiter |
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